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8. Februar 2023 | Simon Staschewski

7 Tipps fürs Trailrunning

Du suchst eine neue Herausforderung im Ausdauerbereich und willst dabei tolle Erfahrungen in der Natur machen? Dann ist Trailrunning genau das richtige für dich! Wir zeigen dir, auf was du vor deinem ersten richtigen Trail achten solltest. 
 

1. Bereite dich mit dem richtigen Training vor

Beim Trailrunning handelt es sich um besonders hohe Belastungen, mit denen dein Körper umgehen muss. Starte dein Lauftraining also nicht einfach mit einem Trailrun, sondern beginne mit den Vorbereitungen ein paar Wochen früher. Bevor du dich das erste Mal richtig ins Gelände wagst, solltest du bereits ein größeres Pensum an Grundlagentraining absolviert haben. Dazu gehören beispielsweise lockere Läufe in der Ebene, bei denen du dich so entspannt fühlst, als könntest du dich jederzeit noch unterhalten, aber auch entspannte Radfahren im sogenannten aeroben  Grob über den Daumen gepeilt kann man sagen, dass dein normales Laufpensum nicht über 1/3 deines geplanten Traillaufs liegen sollte. Wenn du also mit einem 10 Kilometer langen Trail starten möchtest, solltest du mindestens 13 Kilometer auf einer normalen Strecke laufen können.

 

2. Achte auf deine Technik beim Bergauflaufen!

Beim Trailrunning werden deutlich mehr Höhenmeter als bei der gewöhnlichen Feierabend-Joggingrunde gemacht, was eine besondere Technik erforderlich macht. Wenn es bergauf geht,  sollte mit einer höheren Trittfrequenz gelaufen, sodass sich deine Schritte „kürzer“ anfühlen, wodurch die Effizienz beim Bergauflaufen deutlich gesteigert wird und dein Körper somit Energie sparen kann. Wenn die Steigung zu stark wird, ist es unter Umständen besser zu gehen. Zusätzlich kannst du mit deinen Händen deine Oberschenkel nach unten drücken und somit Gewicht von deinen Beinen nehmen. Auf langen Distanzen können Stöcke eine wertvolle Unterstützung sein. Es sollten aber spezielle Laufstöcke und keine Nordic-Walking-Stöcke sein.

 

3. Bergablaufen will gelernt sein!

Bevor du längere Passagen bergab läufst, solltest du sicher gehen, dass du einigermaßen erholt bist und nicht zu kaputt vom vorhergehenden Anstieg. Wichtig ist, vorausschauend zu laufen, das Gelände, das vor dir liegt genau zu beobachten und auf Unebenheiten früh genug reagieren zu können. Um Druck von den stark belasteten Gelenken (vor allem im Knie und –Hüftbereich) zu nehmen, sollte man versuchen, mit dem vorderen Teil des Fußes am Boden aufzukommen. Solltest du mit der Ferse auftreten, wirkt das ganze Gewicht auf deine Knie. Es gilt also stets auf losem Untergrund: Lande mit dem Vorderfuß und versuche in den Schritt „hineinzurutschen“. Bremse nie abrupt ab!

 

4. Orientierung ist das A und O

Vor allem, wenn du dich in unbekannten Gelände befindest, solltest du sicher gehen, dass du vorher genau abgecheckt hast, wo du dich bewegst. Besonders zu empfehlen ist eine GPS-Uhr, auf die man den Track laden kann, den man laufen will. Für Notfälle sollte stets ein Mobiltelefon verfügbar sein.

 

5. Verpflege dich ausreichend!

Beim Trailrunning ist man in der Regel deutlich länger unterwegs als bei gewöhnlichen Trainingsläufen auf der Straße. Daher solltest du darauf achten, dich spätestens nach einer Stunde Belastungszeit zu verpflegen. Greife dabei auf Gels oder Riegel zurück. Auch eine einfache Banane kann seinen Zweck erfüllen, ist aber nicht ganz so einfach zu transportieren. Natürlich solltest du auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, bei längeren Touren empfehlen wir, einen Trinkrucksack mitzunehmen. Achte darauf, nie pures Wasser zu trinken, sondern greife auf mineral- und natriumhaltige Getränke oder Zusatzprodukte (z.B. in Pulverform) zurück – dies gilt vor allem bei schweißtreibenden Läufen in großer Hitze. Solltest du weitere Fragen zum Thema Ernährung haben, kannst du uns gerne kontaktieren oder auf unsere Produkte im Shop zurückgreifen.

 

6. Laufe mit passenden Schuhen

Einfachere Trails können auch mit normalen Laufschuhen, die ein stärkeres Profil an der Außensohle aufweisen, absolviert werden. Solltest du dich allerdings weiter ins Gelände vorwagen, empfiehlt es sich auf alle Fälle, auf spezielle Trailrunning-Schuhe zurückzugreifen. Anfänger sollten eher stabilere Modelle nehmen, damit der Fuß nicht so schnell ermüdet und in der Folge Gefahr läuft, umzuknicken. Bezüglich des Profils sollte man vor dem Start das Wetter abchecken, da bei Regen ein deutlich stärkeres Profil benötigt wird. Wir beraten dich natürlich gerne zum Thema und unter unseren vielen Modellen wird mit Sicherheit ein passender Trailrunning-Schuh für dich dabei sein

 

7. Lass dir helfen!

Gerade als Anfänger ist es wichtig, dass du dich vor deinen ersten Trailrunning-Erlebnissen umfassend informierst und dir Routen aussuchst, die zu deinem Fitnesszustand und Ausstattung passen. Am besten lässt du dich ganz einfach von erfahrenen Trailrunner*innen oder einen unserer kompetenten Mitarbeiter*innen beraten, denn Erfahrung ist an dieser Stelle unbezahlbar. Einfach so drauf loszulaufen führt in der Regel nicht zum gewünschten Ziel!

 Egal ob Einsteiger oder Profi – Wir helfen dir mit allem Rund ums Thema weiter, denn: Trailrunning ist #Lifestyle

Lifestyle Weiden

Zur Centralwerkstätte 2, 92637 Weiden

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RAHMENGRÖßENBERATUNG

Die richtige Rahmengröße ist die Grundlage für Komfort, Leistungsfähigkeit und dauerhaften Fahrspaß

Über unsere Größenempfehlungen finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Faktoren und Maße, die Einfluss auf die Rahmengeometrie und am Ende auf die Sitzposition und das gesamte Fahrerlebnis haben. Die Angaben in der Tabelle sind Richtwerte. Je nach Körperbau kann die individuelle Rahmengröße abweichen.